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Stadtwerke unter Druck durch Regulatorik, Energiewende und Digitalisierung

Die Handelsblatt Jahrestagung Stadtwerke 2026 machte deutlich, welches Topthema den Stadt- und Gemeindewerken in Deutschland derzeit besonders unter den Nägeln brennt: Sie stehen gleichzeitig vor der Wärmewende, dem flächendeckenden Smart-Meter-Roll-out und der Frage, wie sich ein immer komplexeres Energiemanagement künftig effizient und sicher steuern lässt. Hinter all diesen Aufgaben steht eine zentrale Botschaft, die auf der Tagung vielfach betont wurde: Investitionen in die nächste Generation von Technologien sind Investitionen in die Zukunft – nicht nur der Stadtwerke selbst, sondern des Wirtschaftsstandorts Deutschland insgesamt.

o2 Business auf der Handelsblatt Jahrestagung Stadtwerke 2026 in Berlin: Diskussion zu Energiewende, Digitalisierung und kritischer Infrastruktur

Handelsblatt Jahrestagung Stadtwerke 2026 in Berlin: Stadtwerke stehen gleichzeitig vor der Wärmewende, dem Smart-Meter-Roll-out und einem immer komplexeren Energiemanagement.

Der Druck kommt von vielen Seiten. Stadtwerke sollen die Umstellung auf erneuerbare Energien umsetzen, die wirtschaftliche Strom-, Gas- und Wasserversorgung von Bevölkerung und Industrie sichern und ihre Infrastruktur so schützen, dass sie selbst Angriffen, Unfällen oder Naturkatastrophen standhält. Gleichzeitig wächst die Zahl der regulatorischen Vorgaben stetig. Hinzu kommt die fortschreitende Digitalisierung, die nicht als Option, sondern als Voraussetzung gilt, um diese Aufgaben überhaupt bewältigen zu können. Dafür brauchen Stadtwerke kompetente, verlässliche Partner.

Mit ihrer Geschäftstätigkeit stehen Stadt- und Gemeindewerke im Zentrum öffentlicher Debatten – ob es um Versorgungssicherheit, Klimaschutz oder den Schutz kritischer Infrastrukturen geht. Sie versorgen Millionen Haushalte und Unternehmen. Wenn sie nicht funktionieren, stehen viele, wenn nicht alle Räder still in Deutschland. Dass Deutschland insgesamt über eine sehr zuverlässige Infrastruktur verfügt, ist auch das Ergebnis strenger Regulierung. Gleichzeitig lässt diese Regulatorik den Unternehmen vor Ort wenig Spielraum und erhöht die Komplexität ihrer Aufgaben weiter.

Viele Aufgaben parallel bewältigen

Christian Schilling, Vice President Product Management Telefónica Deutschland, auf der Handelsblatt Jahrestagung Stadtwerke 2026

Christian Schilling, Vice President Product Management bei Telefónica Deutschland: „Die Stadtwerke stehen im Spannungsfeld zwischen zentralen regulatorischen Vorgaben und lokaler Umsetzung."

Die Stadtwerke stehen im Spannungsfeld zwischen zentralen regulatorischen Vorgaben und lokaler Umsetzung“, sagt Christian Schilling, Vice President Product Management von Telefónica Deutschland.

Die Vorgaben haben ihre Berechtigung, insbesondere mit Blick auf Sicherheit. Aber die Umsetzung ist vor Ort sehr herausfordernd und verlangsamt häufig Entwicklungen. Andere Länder sind hier schneller.

Gerade kleineren Stadtwerken fehle es oft an den Kapazitäten, mehrere Großprojekte parallel zu stemmen – etwa die Einführung neuer ERP‑Systeme und gleichzeitig die Digitalisierung von Netzen und Prozessen.

Die große Anzahl an Stadtwerken in Deutschland schafft große Unterschiede, vom kleinen, fast familiären Gemeindewerk bis zum Milliarden Euro schweren Stadtwerk einer Millionenstadt. Unterschiede zwischen Frontrunnern und Nachzüglern wurden auf der Jahrestagung diskutiert.

Herausforderungen nahezu identisch sind – unabhängig vom jeweiligen Digitalisierungsgrad: Es geht überall um Effizienzsteigerung, um die Bindung und Entlastung der Mitarbeitenden und um nachhaltige Kostensenkung. Die Unterschiede liegen weniger im Problembewusstsein als in verfügbaren Ressourcen und in der Geschwindigkeit der Umsetzung.
 

Digitalisierung der Energieversorgung unerlässlich

o2 Business Team am Stand auf der Handelsblatt Jahrestagung Stadtwerke 2026 in Berlin

Das O2 Business Team auf der Handelsblatt Jahrestagung Stadtwerke 2026 – als Partner für Konnektivität, Smart Metering und Digitalisierung in der Energiebranche.

Eine weitere zentrale Erkenntnis: Die Energiewende erfordert eine durchgängige Digitalisierung der Infrastruktur – von der Erzeugung bis zum Verbrauchspunkt. Klassische Versorgungsunternehmen benötigen dafür neben ihren Energienetzen eine ebenso zuverlässige Kommunikationsinfrastruktur. Ohne sie lassen sich moderne Mess-, Steuer- und Prognosesysteme nicht realisieren.

Deshalb nahm an der Jahrestagung auch O2 Business teil, die Geschäftskundensparte von Telefónica Deutschland. Als Teil der kritischen Infrastruktur und Spezialist für digitale Kommunikation hat sich O2 Business eine starke Position in der Energiebranche erarbeitet und gilt als führend für Konnektivität im Smart Metering. Messstellenbetreiber, Stadtwerke und Energieversorger setzen seit Jahren auf die entsprechenden Services.

Die Jahrestagung bot dabei die Gelegenheit, sich direkt mit Entscheidern aus der Branche auszutauschen – über aktuelle Herausforderungen, konkrete Technologiefragen und die nächsten Schritte auf dem Weg zur digitalen Energieversorgung.

Wie gemacht fürs Smart Metering

Markus Hetzer, IoT-Produktmanager bei o2 Business, im Gespräch am Stand auf der Handelsblatt Jahrestagung Stadtwerke 2026

Markus Hetzer, IoT-Produktmanager bei O2 Business: „Mit 5G RedCap haben wir eine Technologie, die wie geschaffen ist für Smart-Meter-Anwendungen."

Mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G RedCap haben wir eine Technologie, die wie geschaffen ist für Smart‑Meter‑Anwendungen“, sagt Markus Hetzer, IoT‑Produktmanager bei O2 Business.

Die schlanke 5G‑Variante verbindet Energieeffizienz, geringe Hardwarekosten und hohe Zuverlässigkeit. Telefónica Deutschland treibt aktuell insbesondere den Ausbau im 700‑MHz‑Band voran, das sich durch sehr gute Gebäudedurchdringung auszeichnet – ein entscheidender Vorteil für Zählerschränke und Kellerinstallationen.

Wir beraten Stadtwerke nicht nur mit unserem technischen Know-how, sondern mit einem echten Verständnis für ihre Situation“, ergänzt Jan Harmssen aus dem O2 Business Account Management. „Gerade kleinere Stadtwerke sind oft zurückhaltend, neue Technologien früh einzusetzen, weil ihnen schlicht die Kapazitäten fehlen. Sie warten, bis große Unternehmen vorangehen.

Genau hier bietet O2 Business für Stadtwerke einen besonderen Mehrwert als Partner, der nicht nur Netze betreibt, sondern die Besonderheiten der Energiebranche kennt und Energieversorger bei Tests, Pilotprojekten und der schrittweisen Einführung neuer Lösungen begleitet.

Nutzen Sie die Branchenkompetenz von O2 Business und nehmen Sie Kontakt zu den Expert:innen für Digitalisierung auf. 

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